Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Beichte

Das Sakrament der Buße und der Versöhnung

Der Ruf zur Umkehr und die Bereitschaft, diesem Ruf zu folgen, sind eine Kernbotschaft der Bibel. Schuld und Sünde werden in der Bibel nicht kleingeredet oder verschwiegen, sondern ernst genommen und im Blick auf Gottes Güte betrachtet, die Vergebung schenkt. Der Glaube an den barmherzigen Gott, der Schuld vergibt, ist ein Fundament des christlichen Glaubens.

Das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe (vgl. Mt 22,37-39) ist ein unaufgebbarer Anspruch an jeden Christen. Im Alltag bleibt es aber nicht aus, dass wir diesem Anspruch Jesu nicht gerecht werden. Weil wir nachlässig, trägte, feige oder gar bewusst anderen und uns selbst schaden, positionieren wir uns gegen den gütigen, barmherzigen und solidarischen Gott.

Es gibt Sünden, die die Beziehungen zu Gott und den Mitmenschen stören und die Lebensgemeinschaft und das Zeugnis der Kirche schwächen. Da bleiben Christen hinter ihrer Taufberufung zurück. Andere Sünden entfremden den Christen von sich selbst und den Mitmenschen. Sie verletzen die Gemeinschaft mit Gott und der Kirche und schließen diesen von der Teilnahme an der heiligen Kommunion aus.

Es gibt verschiedene Formen und Wege der Buße, Vergebung und Neuausrichtung auf Gott hin. Manchmal spüren wir aber, dass es uns nicht gelingt, mit uns selbst ins Reine zu kommen und dass wir Hilfe und Zuspruch brauchen. In diesem Sinn sagt ein afrikanisches Sprichwort das Entscheidende über die Notwendigkeit der sakramentalen Beichte, dem persönlichen Sündenbekenntnis, aus: „Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen.“ Oder anders gewendet: Wenn du einem anderen geschadet hast, kannst du dir nicht selbst Entschuldigung und Verzeihung zusprechen.

In diesem Sinn ist die sakramentale Beichte immer eine Form, die Beziehungen zu Gott und den Mitmenschen neu zu ordnen und als Christ einen Neuanfang auf dem Glaubensweg zu setzen.

Wie tief auch jemand in Sünde und Schuld gefangen ist, Gottes Erbarmen und Liebe empfängt ihn schon immer, ruft ihn zur Erneuerung und Umkehr und schenkt ihm Vergebung und Versöhnung.

Beichtgelegenheit In St Hedwig

Mittwoch 18:30 - 19:00 Uhr
vor der Eucharistiefeier


Samstag 16:45 - 17.15 Uhr
jeweils vor der Eucharistiefeier

Änderungen in den Ferien und an Feiertagen möglich, bitte beachten Sie immer die aktuelle Gottesdienstordnung.

Persönliches Beichtgespräch

Für ein längeres Beichtgespräch, das den o. g. zeitlichen Rahmen sprengt, bitten wir Sie einen Termin mit Pfarrer Dr. Dr. Hohl außerhalb der regulären Beichtzeit zu vereinbaren. Natürlich können Sie sich auch an jeden anderen Priester wenden.

Weitere Informationen

katholisch.de
https://www.katholisch.de/video/1258-was-bedeutet-beichten